einige Fragen zum E281

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einige Fragen zum E281

Beitrag  johnny_X am Fr 21 März 2014, 10:43

Hallo,
ich bin neu in diesem Forum, ich habe mich hier angemeldet, um vor dem möglichen Kauf eines E281 von Eurem geballten Fachwissen zu profitieren Very Happy . Ich überlege einen E281 mit Pickup und Feldfutterschneidwerk anzuschaffen, um jährlich ca. 2000t Grünroggen, Grassilage und
eventuell noch etwas GPS für unsere Biogasanlage zu bergen, je nachdem was sich in Richtung Greening entwickelt, könnten noch einige ha Zwischenfrüchte dazukommen. Diese Arbeiten wurden bisher von einem Lohnunternehmen durchgeführt, rechnen sich aber zu den vereinbarten Preisen nicht mehr. Auf der Suche nach einer möglichen Alternative, stieß ich auf den E281, der zu relativ günstigen Preisen gehandelt wird, besonders gut gefiel mir dabei die Option, mit dem Feldfutterschneidwerk Bestände direkt ernten zu können, die wir bisher ins Schwad mähen mussten (Grünroggen und teilweise GPS bei schlechterem Bestand). Bevor ich mich jedoch zum Kauf entschließe, hätte ich vorher noch einige Fragen von denen ich hoffe, dass sie mir jemand aus dem Forum beantworten kann.

1. Wie ist die allgemeine Zuverlässigkeit der Maschine, gibt es typische Schwachstellen?

2. Wie ist die Häckselqualität/länge, vor allem in Bezug auf Gras bei voller Messerbestückung (gem. Verkäufer 12)?

3. Funktioniert die Ernte aus dem Bestand mit dem Feldfutterschneidwerk reibungslos (gibt es Einschränkungen bei der Höhe des Ernteguts)?

4. Wie hoch ist die ungefähre Flächenleistung pro Betriebsstunde mit Pickup und Schneidwerk?

Ich bedanke mich schon mal herzlich für alle Infos die Ihr mir geben könnt, Grüße

Johnny_X

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Re: einige Fragen zum E281

Beitrag  Hannes ausm wilden Osten am Fr 21 März 2014, 18:55

Malzeit! Also wir sind eigentlich ganz zufrieden mit dem E281, allerdings brauchst du viele Ersatzteile (auf Lager) und Geduld! Ein Schwachpunkt beim E281 ist nämlich, das dieser kein Ortungssytem für Fremdkörper hat, also söllte was Eisernes im Schwad liegen, sind ruck zuck mal alle Messer raus! Die Motor-Ölwanne ist ein weiterer Schwachpunkt, reißt schnell mal! Anonsten eigentlich ne Zuverlässige Maschine. Die Häcksellänge wird einmal durch die Messerbestückung (glaub 6-9-12) und einmal durch die Trommeldrehzahl (da ist nen Hebel in der Kabine mit 3 Stufen) realisiert! Die Ernte mit dem Feldfutterschneidwerk funktioniert auch ganz gut, allerdings sollten die Messer Scharf sein! Ich persöhnlich empfehl dir Finger-Schneidwerk, das beste was es gibt! Die Höhe bzw. Masse des bestandes gibt die Flächenleistung vor, genauso ist das auch beim Anwelk! Kommt ganz drauf an was für Schwaden liegen, aber son HW80 hat man eigentlich in 5-10 min gefüllt.

Gru´ß Hannes
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einige Fragen zum E 281

Beitrag  ackergigant am Fr 21 März 2014, 19:05

Hallo,
ich habe den Häcksler viele Jahre gefahren und gut Erfahrung gemacht. Was ich als Schwachstelle sagen würde, ist das Wendegetriebe unter der Kabine. Sollte man langsam betätigen um die Kupplung nicht so sehr zu belasten. Was auch noch gute Pflege benötigt ist die 3er Kette, denn dort wird die ganze Kraft übertragen. Denn als kleiner Tipp der Messereinstellung, wurde bei uns mit Schweißdraht nach der Wanne eingestellt und dann die Gegenschneide an die Messer geschoben. Ist zwar Zeitraubend, doch dadurch hat man ein gute Wurfstrahl bei schweren Futter. Mit dem Feldfutterschneidwerk hat man gute Ernteergebnisse auch bei hohen Beständen. bei uns hatten wir auch den vorderen Balken auch höher gesetzt falls der Bestand sehr hoch wird. Was nicht so optimal war, war die Ernte mit dem Schneidwerk im Gras. Denn die Öffnung war zu klein um das Gras dort zum Häcksler zu bekommen. Es gab viele Verstopfung. Ich hoffe ich konnte dir erst mal ein wenig weiter helfen.
Gruß Mirko

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Re: einige Fragen zum E281

Beitrag  Christian Vohr am So 23 März 2014, 15:03

Hallo,
ich durfte den E 281 auch eine Weile mit dem Häcksler arbeiten , ich habe Ihn im Grünroggen, Luzerne und Gras häckseln genutzt ja die Ernte aus dem Bestand funktioniert gut ( mit 3 Messern wurde bei uns gehäckselt ) . Ich kann sagen der E 281 ist zuverlässig ja das stimmt achte auf die dreier Kette ,regelmäsiges schmieren , auch die am Ketten am Einzug ( dort sind auch 2 Schmierleisten für Lager der Einzugswalzen ). Mit der Ölwanne das kann ich nicht belegen ist mir nie passiert . Die Häcksellänge kannste mit der einzugsgeschwindigkeit beeinflussen ( hebel unterm Sitz ), mit der Messeranzahl 3 6 8 12 ich kann mich nicht erinnern das mal mit 12 Messern Gras gehäckselt wurde eigentlich nur für Mais genommen auch bei den neuen Häckslern wird nur mit 12 Messern Mais gehäckselt . Ich hab vor beginn der arbeit mit dem E 281 immer eine Sichtkontrolle auch am Schneidwerk gemacht . Über genaue Flächenleistung kann ich nicht genau sagen denn ich habe nur zur Frischfütterung Gras gehäckselt . Auch ne Schwachstelle kann sein der Waritor das er wieder zurück regelt das die Dichtringe verschlissen sind . Wenn ich dir noch andere Fragen sind und ich sie beantworten kann dann tue ich es gern .
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Re: einige Fragen zum E281

Beitrag  masterjoe am So 23 März 2014, 22:40

Hallo,ich habe den E280/281 und auch die neueren VariantenE281C+E viele Jahre instandgesetzt und auch z.T. selber gefahren.Kann mich den Vorrednern nur anschließen.Wichtig ist die Spannung und Schmierung der Dreifachkette,sowie der anderen Ketten,Ölstandskontrolle regelmäßig besonders auch im Wendegetriebe.Aber das ist bei heutigen Häckslern auch ein Novum das ein gewisses Maß an Wartung und Pflege und auch Kenntnisse zur Bedienung vorhanden sein sollten.Ölwannenprobleme hatten wir auch nie.
MfG Jürgen

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